(weil Traumfänger schon weg war)

 

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Don Poperzo

Aus aktuellem Anlass musste ich gerade wieder einmal feststellen, wie sehr mir unser Hund mittlerweile ans Herz gewachsen ist.

Unser Hund ist Chucky, oder besser gesagt: Don Poperzo. Denn seine Leidenschaft geh?rt dem Abschlecken seines m?nnlichen Geschlechtsorgans. "Don Poperzo" scheint demnach ein v?llig verfehlter Name zu sein. Da er neben seinem Schwanz jedoch auch hingebungsvoll ab und an seine Poperze versucht zu schlecken und "Don Poperzo" einfach besser klingt als "Don Schwanzo", "Don Kastrato" oder ?hnliches, ist er halt seit eh und je Don Poperzo.

Lange Rede kurzer Sinn: dieser Hund ist mittlerweile so sehr Bestandteil unseres Lebens, dass ich mich an einem Abend wie heute recht einsam f?hle, wenn neben meinem Mann auch noch der Don nicht da ist und mit mir auf der Couch kuschelt. Es ist schon nahezu unglaublich, wie menschlich ein Tier doch sein kann. Wobei Tiere h?chstwahrscheinlich weitaus menschlicher als die meisten Menschen sind. Chucky ist so kuschelbed?rftig, so schmusig, so einf?hlsam. Ja, ich rede von einem Hund! Er merkt es sofort, wenn es Streit gibt, mein Schatz oder ich ungl?cklich oder frustriert sind, wenn es raus geht, wenn wir ihn allein lassen, wenn wir alle zusamen irgendwo hin fahren etc.! Er legt einem die Pfote auf?s Bein, wenn man wegen irgendwelchem sinnlosen ?rger losheulen m?chte. Er stupst einen an, wenn man traurig ist. Er springt auf und ab, wenn wir rumalbern.

Ja...seit ca. einem Jahr kann ich Leute verstehen, wenn sie S?tze wie "er ist wie ein Kind" oder "er geh?rt zur Familie" sagen. Denn verdammt, ja es ist so!

Und das sch?nste Gef?hl an der Sache ist die Tatsache, dass er das alles ganz genau wei? und so schei?en gl?cklich dar?ber ist!

Don Poperzo
17.2.06 22:58


My Blog oder: eine Sucht greift um sich

Nun ist es also soweit... ich, die vom Schreiben in interessanter, lustiger oder fesselnder Art so ?berhaupt keine Ahnung hat, bin nun auch dem Trend zu bloggen verfallen und versuche mich in v?llig sinnlosem Herunterschreiben v?llig uninteressanter Gedanken, in der Hoffnung, dass...ja, in welcher Hoffnung? Dass irgendwer dies hier liest? Das niemals auch nur jemand das hier liest? Kann man letztere Frage ?berhaupt stellen, wenn man im Internet, diesem so tollen Medium, etwas ver?ffentlicht? Eher nicht. Also habe ich wohl die Hoffnung, dass dies irgendwer mal liest. Warum? Keine Ahnung. Ich will einfach nur mit dem Trend gehen. Mich der Sucht hingeben.Vielleicht komm ich ja dadurch vom Rauchen los. Oder von was auch immer...

An dieser Stelle passt doch gleich mal ein Zitat. Und zwar aus "The Long Hard Road Out Of Hell" von Marilyn Manson:

Die meisten Menschen f?hren Tageb?cher nicht ganz ohne Hintergedanken. Sie m?ssen mit einkalkulieren, dass andere Leute irgendwann zu sehen bekommen, was da drin geschrieben steht. Insofern gleichen Tageb?cher einem Geheimnis, das man nicht selbst verraten will, aber an dessen Verbreitung man trotzdem irgendwie interessiert ist. Der einzige sichere Aufbewahrungsort f?r Gedanken ist das Ged?chtnis. Nur da kann man halbwegs sicher sein, dass sich die Leute den darin abgespeicherten Inhalt nicht doch unter den Nagel rei?en und durchlesen, wenn du gerade nicht hinschaust ? zumindest ist das jetzt noch so. Denn wenn das Internet der BD-Funk der Neunziger ist, dann sind Personal Computer so etwas wie die Trailer Parks der Seele.
17.2.06 22:45





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